Absolventenverein Kollegium Aloisianum
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21.05.2012, erstellt am 26.05 2012 von Christian Müller, Quelle: Freinberger Stimmen, Mag. Wilhelm Remes

Im Zeichen der Forschung

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Altfreinbergertreffen in den Clubräumlichkeiten der Altkalksburger in Wien

Wien. DI Dr. Reinhard Schütz (Mj. 1998) erklärte sich für das Treffen am 21. Mai 2012 dankenswerterweise bereit, aus seiner beruflichen Tätigkeit beim AIT (Austrian Institute of Technology) zu berichten und brachte damit etwas Ordnung bzw. Systematik in die stets durch die Medien kursierenden Begriffe Klimawandel, erneuerbare Energien, Photovoltaik, Passivhaus, Treibhausgase etc.

In seiner Funktion als Assistent der Departmentleitung beim Energy Department der AIT ist er für strategische Agenden des Departments sowie für die internationale Projektentwicklung und internationales Projektmanagement in Europa und Asien zuständig. Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung, zu 50,46 % im Besitz der Republik Österreich und zu 49,54 % im Besitz eines Vereins der Industriellenvereinigung Österreichs), und befasst sich mit den zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft. 1100 Mitarbeiter forschen in Wien, Seibersdorf, Wr. Neustadt, Ranshofen und Leoben an der Entwicklung von Technologien, Methoden und dem Rüstzeug für morgen bzw. übermorgen.

Es gilt grundlegendere Lösungen zu entwickeln, vor allem hinsichtlich der Energieeffizienz sowie die verschiedenen Energiesysteme zu integrieren bzw. das Energienetz durchlässiger und leistungsfähiger zu machen. Da gewisse erneuerbare Energieformen (Windenergie, Biomasse) und die Energienetze ihre Grenzen erreicht haben, sollen durch die Entwicklung neuer Simulationsmethoden die effektivsten Reduktions-, Speicher-, und Produktionsmethoden erkannt und umgesetzt werden. Gewissermaßen ein konkretes Produkt der eben genannten Absichten stellt das Projekt „Smart Cities“ (Kluge Städte) dar, das uns DI Dr. Reinhard Schütz am Beispiel der geplanten Seestadt Aspern näher brachte. Zudem berichtete er von der internationalen Kooperation mit China, die mitunter durch Fragen wie Sprachbarriere und ob der mangelnden Überprüfbarkeit der übermittelten Daten aus China eine besondere Herausforderung darstellt. Die anschließende lang andauernde Diskussion zeigte, dass die Thematik jeden betrifft, sei es sein Eigenheim betreffend oder sei es seine Art der Wahl des Transportmittels.  

Abschließend sei erwähnt, dass unter den Teilnehmern des Treffens Hr. Josef Lande (Mj. 1938) weilte, der mit seinen 92 Jahren und mit seinen Erinnerungen über das Aloisianum aus der Zeit der 30-iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts besondere Beachtung fand.

 

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