Absolventenverein Kollegium Aloisianum
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01.07.2013, erstellt am 01.07 2013 von Christian Müller, Quelle: Freinberger Stimmen, Karl Danninger

51 Jahre nach der Matura

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Maturajahrgang 1962

Also 51 Jahre nach der Matura. Seit sechs Jahren treffen wir einander wieder regelmäßig im Juni, das heißt: einige von uns zwanzig, die wir uns 1962 im Kollegium Aloisianum auf dem Freinberg getrennt haben. Wir waren nie eine Herden-Klasse, sondern Individualisten, und so ist es geblieben.

 

Also 51 Jahre, keine Zahl, die jemanden veranlasst, ins Widderhorn zu blasen, um mit dessen Freudenschall ein Jubeljahr anzukündigen. Stattdessen gab es diesmal Totengedenken. Wir - acht Überlebende -trafen einander, auf Einladung von Hans Pernsteiner, in Haslach an der Mühl. Auf dem dortigen Friedhof besuchten wir die Gräber zweier einstiger Klassenkollegen. Norbert Hofer war 1963, knapp ein Jahr nach der Matura, nach einem Lungeninfarkt gestorben. Schon sieben Jahre zuvor war Hans Klement, 15-jährig, einem Blutkrebs erlegen. Gedacht wurde auch der übrigen verstorbenen Maturakollegen: Josef Essls, Manfred Fichtingers, Günther Türks. Der Tod gehört eben zum Leben, und so widmeten wir uns danach den Lebendigen, die da diesmal der Einladung Folge geleistet und Gedanken ein- und ausgetauscht haben.

 

Herbert Besenbeck (bewundert wegen seines Lebensmuts, der ihm nach einem schweren Unfall das linke Bein oberhalb des Knies abgetrennt, das rechte schwer verletzt, das Weiterleben erträglich macht); Karl Danninger; Hans Guschlbauer; Hans Pernsteiner; Karl Quendler; Alfred Rosensteiner; Josef Singer; Josef Steinmann. Das sind sechs Pädagogen, ein Verwaltungsbeamter, ein Journalist, alle im Ruhestand. Wenigstens ein Lebenszeichen gegeben haben Josef Affenzeller, Helmut Friedrichsmeier (er schickte eine Grußbotschaft in DIN-A-4-Dimension), Herbert Gumpenberger und Werner Jung. Kein Mucks war zu hören von Anton Leier (Knabenname Lajer), Manfred Leitner, Josef Schasching und Wilhelm Tschernko. Es fehlten uns also, um die Statistik zu vervollständigen, zwei weitere Pädagogen, drei Ärzte, ein graduierter Psychologe und zwei Uni-Professoren, größtenteils ebenfalls Ruheständler.

 

Zur Überprüfung der körperlichen Tüchtigkeit bestiegen wir nach einem Mittagessen (in Aigen i. M.) im Böhmerwald noch zwei Holztürme, die uns einen Blick ins Tal der Grüßen Mühl bis fast an die Alpen und einen Blick ins Moldautal (mit Adalbert Stifters Geburtsort Oberplan) ermöglichten. Es war ein harmonisches Treffen, ohne Anzeichen eines Selbstdarstellungsdrangs, entspannt, ohne Zänkerei.

 

Und so beschlossen wir in groben Umrissen das nächste Treffen. Termin: 14. Juni 2014. Ort und Programm zu erfragen ab 1. April 2014. Wo: Eingeweihte wissen es.  

 

Im Bild (v. l.n.r.): Mag. Alfred Rosensteiner, OStR. Mag. Karl Quendler, Herbert Besenbeck, Karl Danninger, Prof. Dr. Helmut Friedrichsmeier, SR Josef Singer   

 

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