Absolventenverein Kollegium Aloisianum
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30.12 2014, erstellt von Christian Müller, Quelle: Altfreinberger Rundschreiben, Mag. Karl Hödl

Attraktives Aloisianum

aloisianumwebsite
Neuer Webauftritt des Aloisianums (Foto: Screenshot www.kollegiumaloisianum.at)

Wie geplant haben wir das Schuljahr 2014/15 mit insgesamt 380 Schülerinnen und Schülern in 18 Klassen begonnen. Ich bin mir der Tatsache absolut bewusst, dass sich die Qualität einer Schule nicht nur an den Schülerzahlen messen lässt, Tatsache ist jedoch auch, dass die Anzahl der Schülerinnen und Schüler und die Nachfrage nach dem Schulstandort bei einer Privatschule von nicht unerheblicher Bedeutung ist.

 

Ich führe die Attraktivität unserer Schule nicht nur auf die in der Unterstufe zwischenzeitlich zum Standard gehörende Reformen zurück, die sich immer mehr Schulen zum Vorbild nehmen, und auch nicht nur auf unsere sicherlich attraktiven Angebote in der Oberstufe, sondern vor allem auf die Atmosphäre am Aloisianum. Ich bin der Überzeugung, dass sich unsere Schulpartner gut aufgenommen und angenommen fühlen. Wir haben ein Team, welches bewusst die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt der Arbeit stellt. Ich verspüre viel Engagement und Empathie bei unserer täglichen Arbeit, bei der die Kollegenschaft bewusst ihre Rollen als Erzieher/in und Lehrer/in wahrnehmen.

 

Es liegt mit Sicherheit ein spannendes Schuljahr vor uns. Erstmalig wird im AHS-Bereich flächendeckend die neue kompetenzorientierte zentrale Reifeprüfung über die Bühne gehen. Ich durfte in vorangegangenen Aussendungen schon darüber berichten. Ich denke, wir sind gut vorbereitet und sehen den kommenden Aufgaben mit Interesse und Gelassenheit entgegen.

 

Seit einigen Wochen präsentiert sich auch unsere Website (kollegiumaloisianum.at) in neuem Auftritt. Wir haben uns über einen sehr langen Zeitraum mit dieser Thematik beschäftigt und hoffen, dass unser neues Produkt Anklang findet.

 

Der Herbst dieses Jahres war von viel Reisetätigkeit des Schulleitungsteams geprägt. In Ludwigshafen nahmen wir an der Eröffnung des „Zentrums für Ignatianische Pädagogik“ teil. Wir erhoffen uns von dieser Institution eine Reihe von Impulsen, welche dem spirituellen Angebot des Aloisianums als Schule in jesuitischer Tradition nur gut tun können. Anfang Oktober nahmen Kollegin Buchberger, meine pädagogische Leiterin, und ich am internationalen Jesuitentreffen in Straßburg teil. Es ist dies eine hervorragende Möglichkeit, internationale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Ende Oktober besuchten wir das Mt. St. Mary’s College in der Nähe von Sheffield, ebenfalls eine Schule in jesuitischer Tradition. Wir erhoffen uns von diesem Kontakt einerseits einen künftighin regelmäßigen Austausch von Ideen und andererseits auch einen Schulstandort im Ausland, der von unseren Schülerinnen und Schülern sowohl während der Schulzeit als auch in den Ferien angelaufen werden kann.

 

Viele Projekte und Projektwochen fanden bereits in diesen ersten Monaten des Schuljahres statt. Hervorzuheben ist dabei sicherlich das Projekt „72 Stunden ohne Kompromisse“. Eine unserer sechsten Klassen engagierte sich 3 Tage lang in sozialen und karitativen Einrichtungen, und unsere Schülerinnen und Schüler nahmen sicherlich viel an neuen Eindrücken und Erfahrungen mit und lernten so ein Lebensumfeld kennen, welches sie bis jetzt vielfach nur vom Hörensagen kannten.

 

Schön, dass sich auch andere Schulen im In- und Ausland für unsere neuen Strukturen interessieren. So besuchte uns Anfang November eine Delegation vom Aloisius Kolleg in Bonn, um über 3 Tage hinweg, Schulalltag am Aloisianum zu erleben. Nachdem die Stunden an unserer Schule offensichtlich nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben, sind wir gebeten worden, im Frühjahr 2015 auch an der Schule in Bonn über unsere Neustrukturierung zu berichten.

 

Im November nahmen wir an einer österreichweiten Umfrage zum Thema Unterrichts- und Schulqualität teil. Sämtliche Schülerinnen und Schüler vom ersten bis zum achten Jahrgang bekamen die Chance, Rückmeldungen auf elektronische Art und Weise zu machen. Diese Rückmeldungen stellen für uns wieder eine wichtige Basis für die weitere Schulentwicklungsarbeit am Aloisianum dar. Spannend wird der Österreichvergleich sein. Bei dem riesigen Volumen an Rückmeldungen im ganzen Lande wird es wertvolle Hinweise auf Stärken und Schwächen unseres Standortes geben. Wir bemühen uns sehr, am Kollegium Aloisianum im Sinne der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler Schule möglichst gut zu gestalten und bitten um Ihre/Eure Mithilfe.

 

Mit freundlichen Grüßen

HR Dir. Mag. Karl Hödl

 

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