Absolventenverein Kollegium Aloisianum
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01.05 2012, erstellt von Christian Müller, Quelle: Altfreinberger Rundschreiben (Dir. Mag. Karl Hödl)

Neues aus der Schule

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Aloisianum (Foto: privat)

Liebe Altfreinbergerinnen und Altfreinberger!

Das Schuljahr 2011/12 nähert sich mit Riesenschritten dem Ende. Unsere beiden Maturaklassen bereiten sich nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen derzeit intensiv auf die mündlichen Prüfungen vor. Nach der „weißen Fahne“ vom Vorjahr liegt die Latte für unsere jungen Leute tatsächlich sehr hoch, von meinem Gefühl her stellt dies jedoch kein unrealistisches Unterfangen dar.

Im AHS-Bereich steuern wir ja mit Vehemenz der standardisierten kompetenzorientierten Reifeprüfung im Schuljahr 2013/14 entgegen. Am Aloisianum sind wir im Rahmen von Schulversuchen im Fach „Englisch“ bereits seit Jahren dorthin unterwegs und bestens vorbereitet. Nach den insgesamt drei von vier zentral gestellten Aufgabenstellungen bereits in diesem Jahr (Listening comprehension, Reading comprehension, Use of English), kommt im kommenden Jahr auch die Schreibaufgabe (Text writing) zentral gestellt aus Wien. Wir sind daher auch vielen anderen Schulen ein Jahr voraus. In Mathematik hatten wir ebenfalls im Rahmen eines Schulversuches bereits heuer zentral gestellte Aufgaben. In Oberösterreich waren wir die einzige AHS, die sich dieser Herausforderung stellte. Wobei es hier nicht darum geht ohne Rücksicht auf Verluste innovativ zu sein, sondern sowohl für die Kollegenschaft (etwa in Mathematik), vor allem aber für die zukünftigen Maturantinnen und Maturanten möglichst frühzeitig die Richtung zu erkennen, in die es in spätestens zwei Jahren gehen wird.

Mit Spannung sehen wir auch der Standardüberprüfung des 4. Jahrganges aus Mathematik am 31. Mai 2012 entgegen. Ziel dieser Standardüberprüfung in ganz Österreich ist es, die bis zu diesem Zeitpunkt (8. Schulstufe) erworbenen Kompetenzen objektiv festzustellen und mit den angestrebten Standards zu vergleichen. Es wird somit gemessen, in welchem Grad wir etwa bei uns am Aloisianum auf dieser Schulstufe in Mathematik die geforderten Bildungsstandards erreichen. Nach zentraler Auswertung dieser Prüfungen und deren Rückmeldung im Dezember 2012 wird es wichtig sein, die Ergebnisse genau zu analysieren und gezielt entweder auf dem eingeschlagenen Weg zu bleiben oder konkrete Qualitätsentwicklungsprozesse einzuleiten. Ich begrüße diese Überprüfungen sehr, da etwa Schülerinnen und Schüler eine objektive Rückmeldung bekommen, wie ihre Kenntnisse – heuer im Fach Mathematik – im Vergleich zu allen anderen Schülerinnen und Schülern auf dieser Jahrgangsstufe in Österreich aussehen. Für Kolleginnen und Kollegen wiederum stellen die Rückmeldungen der Ergebnisse Hilfen dar, ihre Unterrichtsarbeit zu reflektieren, Schwerpunkte zu setzen oder auch Einseitigkeit zu vermeiden. Als Schulleiter bieten die Ergebnisse Chancen, eine schulbezogene Stärken-Schwächen-Analyse durchzuführen und darauf aufbauend konkrete Qualitätsentwicklungsmaßnahmen zur Optimierung der Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler zu setzen. Der gesamte Überprüfungszyklus beginnt heuer auf der 8. Schulstufe mit der Überprüfung der Mathematik-Kompetenz, im Jahr darauf folgt Englisch und 2014 Deutsch. Von großem Interesse für die einzelnen Schulstandorte wird sicherlich auch die Bereitstellung von Informationen sein, die etwa die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler im Vergleich zu anderen Referenzgruppen darstellen, konkret: wie bewegen wir uns im Vergleich zum „Österreich-Mittel“ und im „fairen“ Vergleich, d.h. im Vergleich mit Schulen, die ähnliche Rahmenbedingungen aufzuweisen haben.

Anfang Mai durften wir uns über den Besuch von P. Gernot Wisser, dem Provinzial der Jesuiten Österreichs hier am Kollegium Aloisianum freuen. Viele Gesprächsrunden prägten den Tag, um P. Wisser einen möglichst realen Einblick in das Leben am Kolleg zu geben. Vom Leitungsgremium der Schule über die Personal- und Schülervertretung bis hin zu den Elternvertretern reichten die Gespräche. Viel Zeit nahm sich P. Provinzial auch für ein Zusammentreffen mit dem gesamten pädagogischen Team.

Erwähnenswert auch heuer wieder die hervorragenden Aufführungen der Studentenbühne unserer Schule kurz vor Ostern. „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus stellte eine große Herausforderung an unsere Schülerinnen und Schüler und deren Betreuer (Mittmannsgruber, Gscheidlinger, Mattle) dar. Alle Akteure durften sich über vier ausverkaufte Vorstellungen freuen. Das als Stationentheater konzipierte Stück, dessen zentrales Thema der 1. Weltkrieg mit all seiner Unmenschlichkeit ist, führte die Besucherinnen und Besucher zu den verschieden Spielorten am gesamten Kollegsgelände (Festsaal, Präsentationsraum, Turm, Maximilianskirche, Ignatiusbibliothek, Garten, Kellergewölbe im Turm, etc.).

Leider reicht der Platz nicht aus, um auch nur ansatzweise von der Vielzahl an Aktivitäten am Aloisianum zu berichten. Als Schulleiter darf ich mich glücklich schätzen, an der Spitze einer Schule zu stehen, deren Verbindung von wissenschaftlich fundierten und innovativen Unterrichtsmethoden gepaart mit einem Höchstmaß an persönlicher Zuwendung zum konstruktiven Miteinander führt. Ich darf euch alle bitten, uns auf diesem gemeinsamen Weg wohlwollend zu begleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Mag. Karl Hödl, Direktor

 

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