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12.06 2013, erstellt von Christian Müller, Quelle: Freinberger Stimmen (Mag. Wilhelm Remes)

Autorin Anna Weidenholzer ausgezeichnet

weidenholzer
Anna Weidenholzer auf der Leipziger Buchmesse 2013. Foto: Wikicommons

Anna Weidenholzer (Mj. 2002) hat mit der Herausgabe ihres zweiten Werkes, dem Roman „Der Winter tut den Fischen gut“, das Aufmerksamkeit der Literaturabteilungen der Zeitungswelt erregt, da zudem der Roman in der Kategorie Belleristik für den Leipziger Buchpreis 2013 nominiert wurde. „Klug, präzise und nachdenklich stimmend - ein wahrlich bemerkenswerter Roman“, schrieben die OÖN im September 2012 über „Der Winter tut den Fischen gut“ (Residenz Verlag), der vom Leben einer Arbeitslosen zwischen unerbittlichem Realismus und versponnener Tagträumerei erzählt.

 

Der Standard vom 12. Juni 2013 meldet mit dem Titel: „Die Autorin habe einen guten Blick für die Schräglagen des Lebens": Die aus Linz stammende Autorin Anna Weidenholzer erhält den Reinhard-Priessnitz-Preis 2013. Dies teilte das Literaturhaus Wien, wo die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung am 28. Oktober verliehen wird, am Mittwoch in einer Aussendung mit. „Anna Weidenholzer hat einen guten Blick für die Schräglagen des Lebens, für die Zumutungen des Alltags“, heißt es in der Begründung der Jury, der heuer Robert Schindel und Gustav Ernst angehörten. „Weidenholzer versteht es, den feinen Grat zwischen Normalität und Katastrophe, zwischen Alltagselend und neurotischem Leid zu beschreiten.“ Mit ihrem ersten Buch, „Der Platz des Hundes“ (mitter verlag), wurde sie 2011 zum Europäischen Festival des Debütromans in Kiel eingeladen. Zu ihren bisherigen Auszeichnungen zählen u.a. der AlfredGesswein-Preis 2009. 2012 war Weidenholzer Stadtschreiberin von Kitzbühel. Seit rund zehn Jahren lebt Anna Weidenholzer in Wien, und doch findet sie die größte Inspiration in Linz: „In Linz muss ich nur in einen Bus einsteigen und hab schon mindestens drei neue Geschichten. Ich denke, es wird sich nie ablegen lassen, dass ich aus Oberösterreich bin, auch wenn ich seit zehn Jahren in Wien lebe. Das mag die Sprachmelodie sein, vielleicht die Sicht auf die Dinge. Aber vielleicht ist es auch einfach nur der Most.“ (Wiener Zeitung v. 8. März 2013).

 

Vgl. auch die homepage www.annaweidenholzer.at  

 

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