Absolventenverein Kollegium Aloisianum
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28.05 2014, erstellt von Christian Müller, Quelle: Aussendung P. Meßner SJ, Superior Ignatiushaus Linz

P. Vitus Geisler SJ verstorben

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HR P. Mag. Vitus Geisler SJ, Foto: privat (Quelle: dioezese-linz.at)

Unsere Heimat ist im Himmel.
Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus,
den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib
verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes
in der Kraft, mit er sich alles unterwerfen kann.

Phil 3,20f

 

In der zuversichtlichen Hoffnung auf die Auferstehung geben wir bekannt, dass unser Mitbruder

P. Vitus Geisler SJ

 

am 27. Mai 2014 im 97. Lebensjahr friedlich gestorben ist.

 

Geboren  am  22.  März  1918  in  Brandberg/Zillertal  in  Tirol,  absolvierte  P.  Geisler  das  Gymnasium/Borromäum  in  Salzburg.  Er  trat  in  das  dortige  Priesterseminar  ein;  seine  Ausbildung  wurde  unterbrochen  durch  den Arbeitsdienst  und  den  Militärdienst  bis  September 1945. 1941 wurde er zum Priester geweiht; 1946 trat er in die Gesellschaft Jesu ein.

 

P. Geisler hat in der Gesellschaft Jesu oftmals seine Arbeitsstelle gewechselt, wenigstens fünfzehnmal – ein deutliches Zeichen für seine bewundernswerte Verfügbarkeit und Flexibilität. Er war  Kaplan  in  St.  Elisabeth  in  Salzburg,  mehrmals  Präfekt  und  Religionslehrer  im  Kollegium Kalksburg in Wien, Religionslehrer in Steyr, Klagenfurt, zweimal Direktor und Religionslehrer  im  Kollegium  Aloisianum/Freinberg  in  Linz,  Minister  in  der Jesuitenkommunität  in  Linz,  Spiritual  am  Knabenseminar  Tanzenberg/Kärnten,  Jugendseelsorger  und  MK  Präses.  Er hat  mit  Freude  am  Cursillo  mitgearbeitet  und  war  in  Verbindung  mit  der  Charismatischen  Erneuerung. Er war bis in die letzten Jahre ein gesuchter Seelsorger und geschätzter Beichtvater. - P.  Geisler  war  ein  guter  Sportler:  er  erhielt  das  Österreichische  Sport-  und  Turnabzeichen  in Gold l. Klasse 1959 und noch einmal 1980 (mit 62 Jahren). - „Vielleicht darf ich noch sagen: Die Arbeit war nie zu viel und nie zu wenig, sodass ich in meinem Leben ausgelastet war.“

 

P.  Geisler  war  ein  eifriger  Marienverehrer:  „Fatima  hat  auf  mich  einen  sehr  tiefen  Eindruck  gemacht“; er war ein geduldiger, gütiger und liebenswürdiger Mitbruder; seiner Heimat im Zillertal  blieb er zeitlebens verbunden. Ab 2003 lebte er im Pflegeheim Rudigier der Kreuzschwestern in
Linz, wo er am Morgen des 27. Mai ruhig gestorben ist.

 

Das Requiem und die Beisetzung finden statt
am Dienstag, 3. Juni 2014, um 10:30 Uhr in der Ignatiuskirche Alter Dom in Linz
Im Namen der Mitbrüder, Verwandten und Freunde


P. Michael Meßner SJ, Superior
Ignatiushaus, Domgasse 3, 4020 Linz

 

 

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