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12.10 2013, erstellt von Christian Müller, Quelle: Freinberger Stimmen, Mag. Wilhelm Remes

Internat. Vereinigung von Staatsanwälten (IAP) wählt Altfreinberger Mag. Jarosch zum Präsidenten

Jarosch
IAP-President Gerhard Jarosch (Foto: www.iap-association.org)

Gerhard Jarosch, vorm. Wiesinger (Mj. 86), Mag., ist im September 2013 von der Generalversammlung der „International Association of Prosecutors“ zum neuen Präsidenten gewählt worden. Aus diesem Anlass kürten die OÖN vom 9. Okt. 2013 Mag. Gerhard Jarosch zum „Oberösterreicher des Tages“ und widmete ihm einen von Manuela Kaltenreiner verfassten Beitrag: „Die Probleme, mit denen Staatsanwälte konfrontiert werden, sind weltweit dieselben, auch wenn die Gesetze unterschiedlich sind“, sagt Gerhard Jarosch, Erster Staatsanwalt in Wien und seit kurzem Vorsitzender der einzigen weltweiten Vereinigung von Staatsanwälten, der International Association of Prosecutors (IAP).

 

Der 45-jährige gebürtige Linzer ist seit zwölf Jahren ehrenamtlich für die IAP tätig, der über 180 Vertreter aus mehr als 100 Ländern angehören. ,Das hat mir den Horizont weggesprengt‘, schildert der zweifache Vater. ,Durch den internationalen Austausch sieht man, dass vieles auch anders geht. Im Wesentlichen geht es um den Austausch und die Kommunikation der Staatsanwälte. Bei der UNO haben wir Beobachter-Status und kümmern uns darum, dass die Pflichten und der Schutz von Staatsanwälten gewahrt werden. Auf Fidschi ist der Oberstaatsanwalt vom Militär mit Maschinenpistolen im Büro bedroht worden, Kollegen kamen ins Gefängnis. Da haben wir beispielsweise erfolgreich interveniert.‘

 

Der neue Leiter hat sich zum Ziel gesetzt, noch internationaler zu werden. ,Es gibt Gegenden, in denen wir noch gar nicht vertreten sind. Im arabischen Raum haben wir nur zwei Vorstandsmitglieder, und in Lateinamerika sind wir kaum vertreten. Wünschenswert ist eine Rechtsstaatlichkeit in allen Ländern der Welt. ‘Für das Recht hat sich Jarosch schon nach der Matura im Kollegium Aloisianum in Linz entschieden und in Linz und Wien Jus studiert. Der Beruf hat ihn 1996 ganz in die Bundeshauptstadt gelockt. ,Aber die Salzmohnflesserl fehlen mir sehr“, gesteht der leidenschaftliche Koch. „Ich mache neben der klassischen Küche auch viele asiatische Gerichte. Meine Frau kocht nicht mehr, dafür muss sie alles kosten, was ich ihr vorsetzte‘, sagt der 45-Jährige lächelnd. Besuche in der Heimat sind aber Pflicht: ,Dann genieße ich den wunderschönen Ausblick auf der Terrasse vom Landhotel Atzmüller in Waxenberg und trinke ein Hofstettner Bier, das es in Wien leider nicht gibt.‘

 

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