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01.09 2014, erstellt von Christian Müller, Quelle: Freinberger Stimmen, Mag. Wilhelm Remes

Altfreinberger Dr. Höfer organisiert Kongress zum Thema Glück

Hfer
Kongresspräsident Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Höfer (Foto: www.i-med.ac.at, Medizinische Universität Innsbruck / J. Hetfleisch)

Stefan Höfer (Mj. 93), Prof. Mag. Dr., organisierte in Innsbruck Ende August 2014 gemeinsam mit der Europäischen Gesellschaft für Gesundheitspsychologie und dem österreichischen Berufsverband der Psychologen die 28. Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Gesundheitspsychologie, in der sich heuer rund 1000 Psychologen aus 61 Ländern ganz dem Thema Glück, also dem emotionalen und sozialen Wohlbefinden widmen.

 

Prof. Mag. Dr. Höfer studierte an der Universität Innsbruck Psychologie und verbrachte zwei Jahre als Marie Curie Post-Doc Research Fellow am Royal College of Surgeons in Dublin, Irland. Hier konnte er sein Verständnis über die individuelle Lebensqualität vertiefen und Kenntnisse in den Methoden zur Erforschung und Verbesserung der Lebensqualität erweitern. Seit 2005 führt er diese Forschungen an der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck fort. Im Herbst 2007 habilitierte sich Stefan Höfer für das Fach Klinische Psychologie und widmet sich nun als assoziierter Professor insbesondere der Kardiopsychologie, so auch der Frage, ob sich das Empfinden bzw. Erleben von Glück auf die körperliche Gesundheit auswirkt, so erklärt er in den OÖN vom 28. August 2014: „Ja, das zeigt etwa eine Studie der Universität aus Kanada. 1700 gesunde Menschen wurden dafür nach ihrer subjektiven Zufriedenheit gefragt. Jene die nicht so zufrieden waren, hatten zehn Jahre danach deutlich mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie jene, bei denen alles gut war.“ Als Begründung führt er zwei Ansätze an: „Das Verhalten ist anders, wenn man sich glücklich fühlt, man lebt gesünder. Auf biologischer Ebene finden Entzündungsprozesse statt, die mit der Psyche zusammenhängen. Beides spielt zusammen.“

 

Auf die Frage des persönlichen Glücks hin erfahren wir vom erfreulichen Familiennachwuchs: „Eine Zusammenschau aller Bereiche – privat und beruflich. Derzeit macht mich meine neun Monate alte Tochter wahnsinnig glücklich. Beruflich bin ich sehr belastet. Mein Glück tritt also ein, wenn diese Tagung vorbei ist.“

 

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